Werbung schalten auf Facebook – ein Erfahrungsbericht

Facebook Werbung Erfahrungsbericht: Vergleich zweier Anzeigen
Die beiden Posts, die als Werbung geschaltet wurden

Es ist mittlerweile schon wieder einige Monate her, seit du hier etwas über sockenpaket.de lesen konntest. Deswegen wird es Zeit für ein Update. Insbesondere folgt hier ein Erfahrungsbericht zur ersten Facebookwerbung, die ich geschaltet habe, um auf sockenpaket.de aufmerksam zu machen.

Der aktuelle Stand bei sockenpaket.de

Einen ersten Umsatzschub gab es durch Sockenverkäufe im Freundes- und Bekanntenkreis. Hier haben alle, die Socken von sockenpaket.de haben wollen, schon Socken. Natürlich ergibt sich ab und zu noch ein Verkauf, aber sonst ist eine Sättigung eingetreten.

Im Moment fehlt es an Bekanntheit. Der aktuelle Kundenstamm ist noch zu klein um eine Weiterführung zu rechtfertigen, wenn die erste Sockencharge erst mal verkauft ist.

Ziele der Werbung auf Facebook

Mittelfristig sind die Ziele der Werbung ganz klassische Werbeziele:

  • Bekanntheit steigern und neue Kunden gewinnen
  • Socken verkaufen bzw. Umsatz steigern

denn die Werbekosten sollen ja irgendwie wieder reinkommen. Hier schon gleich im ersten Anlauf schon gute Fortschritte zu erzielen ist allerdings sehr optimistisch.

Die ersten Ziele sind eher kurzfristig: Ausprobieren und Lernen.

  • Was klappt bei Facebookwerbung und was klappt nicht?
  • Woran merke ich, dass etwas nicht klappt?
  • Wie lange dauert es, bis ich eine einigermaßen sichere Aussage treffen kann?

Mit den Zielen habe ich die erste Werbekampagne gestartet.

Welche Lösungsstrategie verfolge ich?

Im Artikel über die koks.digital habe ich die Strategie schon vorweggenommen: Zunächst werde ich versuchen, auf Nutzerinteraktion abzuzielen: Wenn Nutzer und mit Facebookbeiträgen interagieren, ist das ein gutes Zeichen und diese Beiträge werden als angenehm empfunden. Für den Nutzer angenehme Beiträge  findet Facebook gut, so bleiben die Nutzer länger online. Und das honoriert Facebook durch niedrigere Werbekosten.

Hier ist die erste Anzeige als Beispiel, diese ist so aufgebaut, dass Nutzer vermehrt auf die Anzeige reagieren:

Screenshot von der ersten Facebook-Werbung für den Erfahrungsbericht
Die zweite Anzeige, die ich ausprobiert habe. Ziel war es, Nutzer-Interaktion in Form von Reaktionen zu erzielen.

Die zweite Anzeige geht einen anderen Weg und sollte auf Kommentare anregen.

Screenshot von der zweiten Facebook-Werbung für den Erfahrungsbericht
Die zweite Anzeige, die ich ausprobiert habe. Ziel war es, Nutzer-Interaktion in Form von Kommentaren zu erzielen.

Um erkennen zu können, was gut läuft und was nicht, habe ich die beiden Anzeigen parallel laufen lassen und zwei Zielgruppen parallel angesprochen, jeweils mit einem kleinen Tagesbudget. Schlecht funktionierende Kombinationen von Anzeigen und Zielgruppen habe ich dann gestoppt.

Screenshot des Werbeanzeigenmanagers von Facebook, die Tagesbudgets (1€) sind hervorgehoben
Screenshot aus dem Werbeanzeigenmanager: Die Facebook-Anzeigen liefen mit einem kleinen Tagesbudget.

Welche Ziele sind erreicht?

Durch die Anzeigen gab es ein paar zusätzliche Likes für die Facebook-Fanpage, allerdings nicht genug, um die Ausgaben zu rechtfertigen. Zusätzliche Sockenverkäufe gabe es nicht. Mööööp – Ziele nicht erreicht.

Immerhin habe habe ich ein paar Sachen daraus gelernt und kann jetzt beim nächsten Mal schon gezielter Vorgehen.

Warum zieht die Werbung auf Facebook noch nicht?

Diese Thesen gibt es bis jetzt:

These 1: Die Anzeige ist schlecht

Mit der These lässt sich schlecht arbeiten. Deswegen verfeinere ich die These zu:

These 2: Die Anzeige passt nicht zur gewählten Zielgruppe

Facebook bietet verschiedene Metriken an, mit denen man die Performance von Werbeanzeigen einschätzen kann. Zu dieser These passt die Relevanzbewertung, die angibt, ob Nutzer die Anzeige gut finden. Diese kann Werte von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) annehmen. Die Relevanzbewertung wird von Facebook erst berechnet, wenn mindestens 500 Nutzer die Anzeige gesehen haben. Beide Anzeigen habe Werte von 1 bis 2 erzielt. Also nicht so geil.

These 3: Das Ziel Markenbekanntheit wurde erreicht, allerdings wird das von keiner Metrik erfasst.

Das wäre ein tolles Ergebnis. Ob diese These stimmt, kann ich bis jetzt noch nicht überprüfen.

These 4: Die Zielgruppe wird weniger spezifisch erreicht, als von Facebook suggeriert

Die von mir gewählte Zielgruppe sitzt ausschließlich in Deutschland. Trotzdem kam zur Laufzeit der Anzeige ein Like aus den USA, ohne dass im Vorfeld Anzeigen/Beiträge geteilt wurden. Das legt nahe, dass Facebook die Zielgruppen eher weich interpretiert und meine Zielgruppendefinition nicht wirklich umgesetzt wird.

These 5: Die Fotos der Anzeigen sind schlecht.

Diese Vermutung kam am auf, nachdem ich im Podcast von den Social Marketing Nerds nochmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Fotos in Anzeigen das wichtigste sind.

Wie geht es weiter?

Beim nächsten Versuch werde ich definitiv mehr Zeit in die Fotos stecken und Facebook andere Kampagnenziele (also nicht “Markenbekanntheit”) mit auf den Weg geben.

Außerdem werde ich auch noch Videobeiträge ausprobieren, diese ziehen wohl wesentlich besser.

Außerdem wird es bald weiteren Content geben, z. B. eine Serie, wozu man auch einzelne Socken sinnvoll benutzen kann.

Digitales Marketing: Die wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017

Ende August hat in Bochum zum zweiten Mal die koks.digital stattgefunden. Das ist eine Konferenz zu digitalem Marketing – in zwei parallelen Sessions haben insgesamt 16 Experten Wissen und Erfahrungen geteilt. Für dich und dein Projekt war self-tenure dort am Start und jetzt gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017.

wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017 werden schriftlich festgehalten
Die wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017 werden natürlich schriftlich festgehalten. Der Aufkleber auf dem Namensschild ist aufgefallen, ein paar andere Teilnehmer dachten fälschlicherweise, das ist eine Sonderanfertigung 😉 )

Die neun wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017

Emotionen sind Treibstoff

Positive Emotionen sind dafür verantwortlich, dass User mit euren Social-Media-Posts interagieren und dass Kunden bei euch kaufen. Also, ganz wichtig: Die Außendarstellung eurer Produkte muss positive Emotionen auslösen, damit das gut ankommt. Löse dich von rein informierenden Inhalten.

Mobile ist die Zukunft

Die Kombination aus der weiten Verbreitung von Smartphones und dem immer besser werdenden Netzausbau führt dazu, dass immer mehr Traffic mit mobilen Endgeräten erzeugt wird. Schon jetzt wird mehr als die Hälfte aller YouTube-Videos mit Smartphones oder Tablets abgespielt.

Derzeit informieren sich Nutzer häufig am Smartphone und kaufen dann später am Tablet oder Desktop-Rechner. Deine Website sollte darauf ausgerichtet sein und auch mit kleinen Bildschirmen gut aussehen.

Suchmaschinen Algorithmen berücksichtigen diese Entwicklung bereits: Websites, die zu langsam laden, werden schlechter gerankt: Die Geschwindigkeit deiner Seite ist ein SEO-Faktor.

Und jetzt hast du das berücksichtigt und deine Seite konvertiert auf mobilen Endgeräten immer noch schlechter? Dann musst du immer noch nicht verzweifeln: Viele Kunden informieren sich Tagsüber auf dem Smartphone, treffen die Kaufentscheidung und bestellen dann abends zu Hause am Tablet oder Computer.

Einfach Ausprobieren und dabei lernen – Kleinigkeiten können einen Unterschied machen

Das Internet ermöglicht dir viele potentielle Kunden zu erreichen. Gleichzeitig kannst du deine Inhalte einfach anpassen (Versuch mal in den Printmedien eine Anzeige anzupassen, nachdem sie veröffentlicht wurde 😉 ).

Du kannst deine Anzeigen so einfach an kleinen Gruppen testen, daraus lernen und dein neues wissen auf größere Gruppe anwenden. Deine Anzeigen werden also Teil eines iterativen Prozesses. Die Ausrede “Ich will noch was ändern, das ist noch nicht perfekt” zieht online nicht – sorry.

Hier sind zwei Beispiele, welche Kleinigkeiten eine große Auswirkung haben können:

  • In der Metadescription mit Emojis oder anderen Symbolen arbeiten
  • SSL-Verschlüsselung bei der Dateneingabe durch den Kunden explizit mit angeben

Neue Suchmaschinen bieten Chancen

Google und Facebook sind umkämpft, das führt zu höheren Kosten für Werbetreibende. Dabei gibt es Alternativen:

YouTube

YouTube ist mittlerweile die weltweit zweitgrößte Suchmaschine. Und da Videocontent wesentlich aufwendiger produziert werden muss, als Texte oder Fotos, ist dort die Schwelle höher – das hält die Konkurenz niedriger.

Nutzt die Möglichkeiten zur Videobeschreibung – hier könnt ihr dem (textbasierten) Algorithmus von YouTube mit auf den Weg geben, was in eurem  Video zu sehen ist. Dadurch wird eurer Video einem passenderen Publikum vorgeschlagen.

Google zeigt außerdem häufig Videos in den  Suchergebnissen an. Wenn das ein Video von euch ist, sticht auch gleich ein Vorschaubild eures Videos unter den Suchergebnissen hervor. YouTube-Videos bringen also auch Aufmerksambeit bei Google.

Bing

Gerade in Deutschland hat Google als Suchmaschine quasi ein Monopol. Deswegen tummeln sich bei anderen Suchmaschinen nicht so viele Werbekunden und dort ist die Konkurrenz kleiner. Das führt zu niedrigeren Werbekosten. Ganz besonders spannend ist das, da Siri ihre Suchanfragen über Bing laufen lässt. So gibt es bei Bing im Moment auch wieder Wachstum.

Facebook Ads kosten weniger, wenn sie beim User gut ankommen

Facebook möchte, dass die Nutzer glücklich und zufrieden sind. Das hat sich in deren Algorithmus niedergeschlagen: Wenn Beiträge gut ankommen, zeigt FB die Beiträge für gleiches Geld häufiger an. Du solltest also versuchen mit deinen Anzeigen ähnliche Mechanismen zu treffen, wie mit den Beiträgen, die auf organische Verbreitung abzielen.

FB misst die Beliebtheit der Posts dabei u. a. an Interaktionen, die du vermehrt mit Verlosungen oder Umfragen bekommst.

Chatbots sind der heiße Scheiß

Durch die steigende Bedeutung von mobilen Endgeräten sind Chatprogramme auch wieder am kommen (WhatsApp, FacebookMessenger etc.). Seit der Blüte von MSN und ICQ haben sich Chatbots stark weiter entwickelt. Deren KI machen Chatbots somit nicht nur für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanfragen interessant. Chatbots haben das Potential, der Nachfolger von E-Mail-Marketing zu werden: noch nicht ausgelutscht, noch nicht umkämpft und interaktiver. Also heißer Scheiß!

Content muss Nutzen bringen

Auf Dauer dafür bezahlen, dass Nutzer deine Inhalte angezeigt bekommen? Das klingt nicht nur doof, sondern ist auch doof. Deswegen sollte schon dein Content den Nutzern einen Mehrwert bieten, der diese anzieht. Das können positive Emotionen sein (s.o.)  oder Information, die dem Nutzer weinen Mehrwert bringen.

Informationen und gute Analysetools gibt es auch kostenlos

Zum Beispiel gibt  es von Google eine Einführung zu Search Engine Optimization.

Das bei YouTube eingebaute Analysetool wird von vielen Leuten unterschätzt. Man kann sich sogar anzeigen lassen, wann Zuschauer das Video abbrechen, oder welche Stellen sie mehrfach anschauen. (Damit könnte man sogar herausfinden, an welchen Stellen Studierende bei Vorlesungen abgehängt werden: Wenn eine Stelle im Video mehrfach angeschaut wird ist passt dort das Tempo nicht.)

Kenne deine Zielgruppe

Eigentlich ist dieser Punkt klar. Du musst wissen, welches Problem du mit deinem Produkt löst und wer dieses Problem bisher hat.

Im Marketing schlägt sich das auch nieder: Wenn du deine Zielgruppe besser kennst, brauchst du Werbung nur denen zu zeigen, die ohnehin Interesse haben.

Dazu ist es auch wichtig, zu wissen, unter welchen Stichpunkten potentielle User oder Kunden am ehesten nach Informationen suchen: Kenne deine Keywords.

Den Punkt habe ich bisher immer sehr stiefmütterlich behandelt, schließlich kann man ja auch schon so anfangen und andere Dinge priorisieren. Aber das rächt sich irgendwann…

Zum Abschluss noch zwei Bonus-Punkte

Die wichtigsten drei Website-Schritte für Start-Ups

Axel Gönnemann wurde nach seinem Vortrag “SEO, Datenanalyse und Paid Advertising” nach den drei wichtigsten Schritten für Start-Ups gefragt. Seine Antwort:

  1. SEO-konforme Website aufbauen
  2. Tracking einrichten um zu sehen, wo Kunden herkommen
  3. gibt es nicht

Die Strategien klappen…

Beim Vortrag von Jan Stranghöner und Alexander Boecker über den systematischen Aufbau von derwesten.de musste ich schmunzeln. Deren Marketingstrategie hat mich auch schon von Facebook auf deren Seite geleitet. Und ich gehöre nicht mal zur Kernzielgruppe 😀

 

Ein ähnliches Thema kam hier im Blog schon früher auf.

Was passives Einkommen mit Socken zu tun hat

Vincent von freaky finance und Eva von der Vermögensakademie haben eine neue Blogparade angestoßen. Die beiden haben im Vorfeld  zum einem Onlinekongress andere Blogger dazu aufgerufen, ihre Meinung zu passivem Einkommen zu teilen. So ergeben sich dann verschiedene Sichtweisen auf das Thema, die Danny  bei Kleinkapital schön zusammenfasst. Deswegen werde ich hier erläutern was passives Einkommen mit Socken zu tun hat.

Skizze: Was hat passives Einkommen mit Socken zu tun?
Was hat passives Einkommen mit Socken zu tun?

Was ist passives Einkommen?

Als erstes muss ich etwas klarstellen: Die wörtliche Bedeutung von “passivem Einkommen” ist irreführend. Wenn davon die Rede ist, ist meistens nicht gemeint, dass nicht das Einkommen passiv ist und sich immer nur blicken lässt wenn der Empfänger aktiv ist und arbeitet. Sondern dass der Empfänger passiv ist und das Einkommen (fast) von alleine hereinsprudelt. So beschreibt es auch Götz auf finanzblognews und an diese Definition halte ich mich auch weiterhin.

Und wie klappt das jetzt mit dem passiven Einkommen?

Natürlich klappt passives Einkommen nicht einfach so. Die aktuellen Diskussionen zu bedingungslosem Grundeinkommen machen zwar Hoffnung, aber wir sind immer noch weit von der Umsetzung weg. Bis dahin müssen wir uns selbst darum kümmern.

Und bei dem “Kümmern” fängt es schon an. Am Anfang von passivem Einkommen steht immer eine Investition. Wir müssen vorher Geld oder Zeit investieren.

Sonst hätten wir unser passives Einkommen ja jetzt schon.

Genau diese desillusionierende Tatsache haben die Beziehungsinvestoren auch schon festgehalten, während sie mit den am weitesten verbreiteten Lügen zum Thema aufräumen.

Investieren von Geld

Dass man Geld investieren kann ist allgemein bekannt. Hier schon verschiedene Artikel über Investments in Aktien, ETFs oder P2P-Kredite. Ziemlich genau diese Ansätze beschreibt auch Emanuel von Invest ABC als seine Favoriten und garniert seinen Artikel mit einer schönen Fußball-Allegorie.

Investieren von Zeit

Bei Zeitinvestments sieht es schon anders aus. Hier ist nicht unmittelbar ersichtlich, wo das Einkommen dann herkommen soll.

Ein Beispiel für Zeitinvestments beschreibt Maxim bei “Handelszeit”: Zunächst hat er sich an Stockfotografie versucht, er hat also Nutzungsrechte von selbst geschossenen Fotos verkauft. Ist das Foto einmal gemacht, bedeutet es keinen Mehraufwand mehr, wenn wieder jemand Nutzungsrechte kauft.

Das funktioniert natürlich auch bei anderen Produkten: Das klassische Beispiel ist ein Buch, dass sich von alleine verkauft, nachdem es einmal geschrieben ist.

Was hat denn jetzt passives Einkommen mit Socken zu tun?

Im Moment bin ich dabei, mir ein passives Einkommen aufzubauen. Neben den o. g. Investments in Aktien, ETFs und P2P-Kredite, baue ich im Moment mit sockenpaket.de einen Online-Shop für Socken auf. Und das bedeutet gerade am Anfang, dass ich Zeit investieren muss.

Damit du einen Eindruck gewinnst liste ich hier plakativ die verschiedenen Schritte auf, die ich schon hinter mich gebracht habe. In Klammern ist notiert, welche Art von Investment notwendig war.

  1. Entscheiden für ein Produkt (Zeit)
  2. Recherche zum ausgesuchten Produkt (Zeit)
  3. Einen Produzenten suchen (Zeit)
  4. Aufbau von Website und Shop (Zeit+Geld)
  5. Bestellen vom Produkt und Verpackungsmaterial (Geld)
  6. Kundengewinnung/Marketing (bisher nur Zeit)
  7. Abfertigen von eingehenden Bestellungen (Zeit)

Detailliertere Informationen findest du in früheren Blogartikeln zum Einstieg, zu den ersten Marketingversuchen und zum Start des Shops.

Als funktionierendes passives Einkommen geht sockenpaket.de noch nicht durch. Im Moment bedeuten Kundengewinnung und Bestellungsabwicklung noch einen beständigen Zeitaufwand. Beides werde ich in Zukunft weiter automatisieren und dann wahrscheinlich auslagern.

Das Angebot des Shops soll die Grundidee passives Einkommen mit Socken umdrehen: Für die Kunden gibt nach einem Geldinvestment eine dauerhafte Zeitersparnis beim Socken (nicht mehr) sortieren. Diesen Punkt kannst du verallgemeinern, ganz wichtig ist nämlich:

  • Was kannst du anderen bieten, damit diese bereit sind dir dauerhaft Geld zukommen zu lassen?
  • Welchen dauerhaften Mehrwert bringt dein einmaliger Aufwand den Nutzern/Kunden?

Denn wenn deine Quelle von passivem Einkommen anderen nicht einen dauerhaften Nutzen bringt, dann versiegt sie auch bald wieder.

Warum der ganze Zirkus, wenn das vielleicht nicht auf Dauer ist?

Die erste Motivation zu passivem Einkommen ist leicht zu verstehen. Jeder kann der Idee, nicht mehr Arbeiten zu müssen irgendwas abgewinnen.

Geld haben heißt unabhängig sein

Für mich bedeutet passives Einkommen ein finanzielles Backup, das mir ermöglicht ohne die üblichen Risiken in der Forschung arbeiten zu können. Was du mit deiner Unabhängigkeit anfangen möchtest, kannst du entscheiden 😉

Zeit investieren hat (verdammt gute) Nebenwirkungen

Wenn du etwas investierst, heißt das auch, dass es dir an anderer Stelle fehlt. Gerade bei Zeit kann das sehr schwer fallen, gerade wenn viel investierte Zeit  erst mal keinen Nutzen bringt. Wenn du anfängst dich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen ist die Lernkurve richtig steil. Du wirst verdammt viele neue Sachen lernen. Wenn du hinter passivem Einkommen her bist, sei nicht nur hinter dem Geld her. Die Wissensrendite wird viel höher sein als die Geldrendite. Probier es einfach mal aus.

Jetzt will ich auch loslegen – was muss ich tun?

Bei Madame Moneypenny gibt es einen schönen Artikel, in dem sie das Zusammenspiel verschiedener Einkommen- und Beschäftigungsarten beschreibt. In ihrem Artikel liefert sie anschauliche Anregungen, wie du anfangen kannst.

In gedruckter Form gibt es außerdem einen Klassiker, der hier schon mal vorgestellt wurde.

 

 

Möchtest du in Zukunft zu den ersten Leuten gehören, die von neuen Blogartikeln erfahren? Dann kannst du dich die Mailingliste eintragen:

sockenpaket.de: Shop Kickoff

Es ist schon eine Weile her, dass es hier etwas über sockenpaket.de zu lesen gab. In der Zwischenzeit ist viel passiert und es gibt eine Zusammenfassung zum aktuellen Stand, inklusive Shop Kickoff.

Die Suche nach einem Produzenten beschreibt schon ein früherer Blogpost. Das ist also der letzte Stand hier im Blog.

Bestellung und Auftragsproduktion

In der Zwischenzeit habe ich mit einem Produzenten Konditionen ausgehandelt, zu denen er die Socken produziert: Plant bei eurem Projekt ein, dass es eine Zeit dauern kann, bis Produktionskapazitäten frei sind. Ich musste einen knappen Monat warten, bis die Socken produziert wurden.

Kartonstapel
Kartons der ersten Sockenlieferung

Erste Umsätze

Online,…

Spätestens wenn deine Auftragsproduktion fertig ist und geliefert wurde, kannst du mit dem Verkauf und Versand loslegen. Am Anfang kamen schnell die ersten drei Bestellungen im Online-Shop  rein und wurden zügig verschickt.

Offenes Päckchen mit Socken und Klebebandabroller
Die ersten Päckchen werden für den Versand vorbereitet

…Offline…

Im Bekanntenkreis haben sich auch erstaunlich viele mit neuen Socken eingedeckt. Mit so vielen Verkäufen hatte ich gar nicht gerechnet. Das Coole daran ist, dass ich so auch schon einige Vorbestellungen für andere Farben und Größen bekommen habe.

…und als Ergebnis Umsatzsteuer

Durch die ersten Verkäufe konnte ich schon die erste Umsatzsteuervoranmeldung einreichen, mit der ich Umsatzsteuer abführen musste: Wenn du dich auch langsam ran tastet, dann ist das für dich auch überhaupt kein Thema: Das abschreckende an den Formularen ist ja, dass es unglaublich viele Felder gibt – aber in die meisten musst du bei der Umsatzsteuervoranmeldung nichts eintragen.

Fazit zum Shop-Kickoff

Besonders überraschend war, dass die Online-Umsätze bisher weit hinter den Offline-Umsätzen zurück bleiben.

Wenn du was ähnliches vorhast, zieh Amazon als (zusätzliche) Verkaufsplattform in Betracht. Für die Gebühren, die du an Amazon zahlst, profitierst du von deren guter Kundenbasis und vom Vertrauen was Amazon als Händlerplattform aufgebaut hat.
Bisher scheue ich mich noch, dort los zu legen, weil Kleidung dort nur im professionellem Tarif verkauft werden kann: Das kostet fix 39 € pro Monat (im anderen Tarif, der mir lieber wäre, kostet jede Bestellung, die dort eingeht, 1€ – also gibt es kein Risiko, wenn dort niemand etwas kauft).

Nächste Schritte

Automatisierung

Zum nächsten Schritt wird es hier bald auch noch Infos (und Quelltext) geben. Die Abwicklung von Bestellungen läuft im Moment noch manuell ab. Vor allem beim Erstellen der Rechnungen schleichen sich zu schnell Fehler ein. Deswegen bin ich dabei ein Python-Skript zu schreiben, das die Rechnungsdaten aus den Bestellungen exportiert und die Rechnung automatisch erstellt und druckt. Das kannst du vielleicht für dein Business anpassen und davon somit auch profitieren.

Austausch

Für weitere Inspirationen zu Verkaufskanälen schnuppere ich in der nächsten Zeit in die Bochumer Startup-Szene rein – sich mit gleichgesinnten auszutauschen ist immer gut.

In dem Zusammenhang: Über welche Themen würdest du in Zukunft gerne mehr lesen? Schreib doch einen Kommentar unter den Artikel!

 

 

 

Peer to Peer Credits – A short Introduction

left: the word "bank" and stick figures interacting through a single node. right: text "peer to peer credits" and stick figures interacting directly
comparison of lending via a bank and peer-to-peer lending

Peer to peer credits are a special kind of loans: You lend money to other people and these people pay back more than you lent them (you get returns).

The principle is the same as in a bank account: You lend money to the bank and the bank offers returns.

The difference is, in peer-to-peer credits you lend money to other people, not to an institution, you are at the same level as the person receiving the money.

If you’re interested in blog posts about investing, you might also like the ones about stocks, ETFs or real estate.

How do Peer to Peer Credits work?

The innovation in peer-to-peer-lending is using the internet to bring creditors and debtors together. There are various platforms for this (see below for three of them).

There are lists of loan requests, where you as an investor can look at the information and data on the loans to pick the ones applicable to your risk profile.

Fortunately there are bots available that pick loans according to your specification. These autoinvest function spare you the time-consuming analysis of available loans.

How does This Investment work?

There are two key features which make this type of investment profitable:

a) exposing your money directly to the risk of losing the whole investment. This increases the interest rates and the possible payoff.
b) diversifying this risk by investing small amounts in many different credits (many small investments)

This combination leads to an attractive gain/risk profile. Another contribution rendering peer to peer credits profitable is the so-called “arbitrage”. The interest rates differ within Europe. Investing in other countries with higher interest rates is at the moment simply more attractive than investing at German interest rates.

What are the chances?

As mentioned before: Interest rates are higher than within other investments where you lend you money to someone else, more than 15% return is possible.

What are the risks?

Each investment comes with a risk. And P2P-investing is often classified as a high risk investment. They’re a young type of investment and there was little time for risks to kick in. There is less experience with this type of investment.

This list of risks is most certainly incomplete:

  • risk of loans not being (fully) paid back: the person who borrowed the money can’t pay it back. This is the obvious risk.
  • risk of platform bankruptcy: When a platform goes bankrupt, it doesn’t handle the credits any more. It’s possible that you don’t get you money back. You probably won’t be able to withdraw your investment for some time.
  • losses not necessarily tax-deductible, while gains are taxed:

Numerical Example: You invest 500 € at 20% interest rate. You receive 100 € in interest. Meanwhile 80€ of loans are not paid back. Therefore, your gain was 20 €. If the interest is taxed (in Germany at 25%) without the possibility to deduct the losses, you would have to pay 25 € in taxes, although you only earned 20 €.

Therefore you’ll not know how profitable your investment was until you get the report on your tax declaration.

Experience

In order to spread the risk of platform bankruptcy, I used different platforms to invest in. The first criterion to choose them was the smallest possible investment in a single loan. If it’s smaller, the diversification increases.

Bondora

Bondora* is an Estonian platform with a very low minimal investment of 5 €. They have lots of statistics and charts available and you can define your risk profile very precisely.

About a year ago (in May 2016 ) I started investing there and return are very promising. They slowed down a little in the past few months.

*The link with an asterisk is a refer-to-a-friend link. If you start investing money after clicking this link, you’ll get your first investment of 5 Euros for free and I get a bonus based on your investment

Mintos

Mintos is a Latvian platform with a minimal investment of 10 €. The user interface is less appealing than the one of bondora, but you can still define your risk profile.

I also started investing about a year ago (in May 2016 ) and the return was eclipsed by bondora, but Mintos kept its pace and it’s about to catch up.

If you want to start investing at mintos, you can use the promo code 5Z4ZUB which is valid until 07/07/2017. Then both of us will get a bonus.

Twino

Twino is a Latvian platform with a minimal investment of 10 €. They wrap up the credits more than the above mentioned platforms and offer them at constant interest rates. Credits with buyback guarantee (= low risk) seem to be on the rise here.

I started investing in January 2017. The availability of credits without a buyback guarantee did not meet my expectations, therefore I’m currently pulling my money out again.

You want to take part in the development of self-tenure? Write a message and let me know what you would like to read in the future:

Initial Thoughts on Real Estate Investing

Real Estate Investments: Buying houses/flats and receive rent

The book Cashflow Quadrant triggered my interest in real estate investments again. A few months ago I already thought about it and requested detailed information about real estate that was for sale. It was easy to see, that this piece of real estate wasn’t a good investment, most of the rent had to be spent on monthly expenses. At first I decided to stay focused on stock and ETFs.

But, as described in the book, real estate has its opportunities, too. The main advantage is that buildings are commonly accepted as a credit security. With this mortgage, you can use other people’s money as a leverage for your earnings – you borrow money, the mortgage improve the conditions (lower interest payments!). Then you buy a house with this borrowed money and receive rent. A fraction of the rent is used for paying back the loan and interest. The remaining part is cashflow and can help you to get a financial cushion.

The key is to find real estate which offers opportunities other potential buyers do not see. Therefore I wanted to check out how this works.

After my experiences with podcasts, I looked for a podcast on real estate investing. The episodes kept mentioning a forum, and in this forum I found a meet-up of real estate investors in a city close by. I went to visit this meet-up. And it was really exciting. Lots of people with real estate experience discussing with each other and lots of opportunities to ask questions.

Apparently there are at least three different ways to invest in real estate:

  • Buying really bad houses, fixing them and sell them
  • Buying houses that are ok, pay back the mortgage over time with a little cashflow remaining. The cashflow increase after you paid back the mortgage
  • Buying houses that are ok, use a part of the rent to pay the interest of the mortgage, keep the mortgage and the other part of the rent as cashflow

So, bottom line: Other people who are discussing and talking about things you want to learn is very helpful. Meeting those guys saved me probably more than one month of reading books and blogs. If discussions at conferences were as vivid as the discussions at this meeting, science would advance much faster! So if you want to learn things like starting a business or investing, meet people who are already doing this in an environment were they are likely to discuss freely and emotionally.

If you think, real estate investing might be an option for you to acquire income which is independent from your research: Check it out for yourself and get some additional information in a forum or a facebook group on real estate investing!

Introduction to ETFs

Development of the MSCI World Index (screenshot taken at https://www.msci.com/world on 02/212017)

ETF? What’s that?

The name is an abbreviation for Exchange Traded Fund. Interpreting literally, an ETF is a fund in which you can invest  in or sell at the stock exchange. This it’s a more liquid version of a fund, because there is an open market where you can trade your shares.

Despite its literal meaning, the term ETF usually refers to funds which try to follow a special stock index, like EuroStoxx-600, NASDAQ-100 or the German DAX.

This sounds more complicated and less transparent than it really is: The most intuitive implementation is the following:

Let’s say, the purely fictional Gummy-Bear-Bank wants to start an ETF mirroring the development of the DAX, that is the development of the 30 biggest German companies. They buy stocks of those 30 companies and offer you shares which will develop similar to the underlying index, because they own those stocks.

No you can invest in more companies with the same amount of money. Thus you can diversify your investment and distribute your risk: If one company screws up and their stock prices crash, there will be other stocks which do not crash.
This diversification comes at a cost, the TER (total expense ratio: yearly costs). The fund management has to keep up with changes of the indexes, document stuff etc., and the cost is the TER. For ETFs, TER is typically lower than 1% per year. You’ll find ETFs on the MSCI World (consisting of more than 1600 stocks) that have a TER of 0.3%. Therefore, the yearly costs of index ETFs are much lower than the costs for actively managed funds. In the first fund management simply replicates the index development while the latter fund management has to find and actively implement its strategy.

Why are they popular?

At the moment interest rates are very low thus it takes longer until compound interest and exponential growth kicks in. Existing alternatives with a guaranteed performance like the German “Riester-Rente” have to adapt their conditions and still raise fees for signing the contract.

Those are the key advantages:

  • low initial cost: only order fees/provisions for buying and selling shares
  • low annual cost: only the TER
  • liquidity/flexibility: you can adapt your investments to your current financial situation
  • meeting stock market performance: a large index ETF will have similar development as the world economy, because lots of companies are part of it.
  • risk diversification: If single stocks crash, you’re not going to notice it in your investment.Sometimes I wonder, if the current praising of ETFs might be exaggerated. I listened to podcast episodes, where ETFs were hyped like a Holy Grail of asset accumulation. ETFs are a cornerstone of my investment strategy, but I think it’s dangerous to focus on a single asset class. There are other asset classes which offer a reasonable performance. Don’t rely on other people’s advice, but invest in your most valuable asset: Your mind.

Additional Information

For more information on exchange traded funds (or financial literacy in general), I’m recommending the following (German) podcasts/blogs:

If you’re looking for information focussing more on other countries or simply in your language, I recommend google. There are probably some bloggers and some podcasters in your country or language, too!

Keep in mind, that I am not a professional when it comes to finances and investments. It’s completely your decision, how to act on the information I am offering here. Therefore it’s your responsibility and I’m not liable for any losses (or gains).

Current Bottleneck: Audience and Reach

With the first order of socks for sockenpaket.de nearby, I’ve been reflecting, what’s the next challenge. And there is one bottleneck that sockenpaket.de and this blog share: Both do not reach a big audience (yet).

The success of sockenpaket.de and the amount of people who visit the website are directly linked: Lots of people visiting the website means lots of people could benefit from the products. The same holds for this blog: More people reading it means a better chance of inspiring someone to do a similar thing.

So, how can you increase your audience without paying lots of money for marketing and ads?

Social Media Channels

My first approach is social media. Both projects are already present on ok and twitter, but those channels haven’t been fed actively and until now, I did little to grow the audience.

This blog is now part of ResearchGate: I added it as a project. So, now you can follow this blog on ResearchGate, too.

The Strategy

Social media is a network – so, other guys which are featured in the posts can be linked. Maybe these guys share the post and their audience sees the post, too.

Another way is to follow other similar sites. Their audience grows, they’re happy and maybe they follow you back.

You could also share news actively with a selected audience. For example, I’m going to ask fellow Ph.D. students, if they’re part of facebook groups that I could join to share new posts.

Did it work?

If you’re reading this blog post after you clicked a link to this blog, there probably has been a success. A final evaluation of those strategies needs some time to implement them of course. If you want to help with the evaluation, you can leave a comment including a description how you ended up here – this would be awesome 🙂

Basic Investment Terms: Bonds and Funds

Text was typset in LaTeX

During the preparation for future blog posts, I hesitated multiple times, because I was referring to terms, which are not clear for everybody.

This means, I have to squeeze in short explanations:

Bonds

A good description of bonds is the following figure of speech: Bonds are the tempered siblings of stocks: They are very common and the concept is easy to understand: If you buy bonds, you borrow money to the bond issuer (a company or a state) for a predefined time  and for predefined interest. This means, you’re able to make plans. The main risk is bankruptcy of the issuer (the company or state), so they might not be able to pay interest and principal.

Some selected government/state issued bonds are considered to be the safest investments which exist. You can park your money there, but you’ll also miss the chance of medium or high returns.

If you want more information, be referred to the wikipedia article.

Funds

A fund, or more precisely investment fund, is basically a way to join other investors, throw your money in a shared pot and investing together. In reality, someone manages the fund’s investments (and gets paid for this job). This enables you to spread the risk over lots of different investments, it allows you to diversify your investments. This diversification comes at a cost: The fund management wants to get paid.

If you look at the further details, you will find different branches of funds:

  • They can be actively managed (increased management cost) or not.
  • They might be exchange traded (you can sell your shares at the stock exchange) or not.
  • They can be open to everybody (you included) or not.

With this term in mind, you’re all set for the next few posts on investment topics.

And now, after reading this  blog post, I hope you will enjoy this legal disclaimer:

Keep in mind, that I am not a professional when it comes to finances and investments. It’s completely your decision, how to act on the information I am offering here.

 

Finding Producers and Suppliers

Picking Producers to Contact

The idea of starting a sidebusiness originated from a podcast episode they talked about Amazon FBA. FBA stands for “Fulfillment By Amazon” and describes a business model, where you order stuff at a supplier, they ship it to an Amazon Storage and Amazon ships the stuff and bills you for this service. That way you won’t even have to touch the stuff you’re selling.

At first I liked the idea, but I don’t like the fulfillment fee for the start, so I’m trying my own website first. Maybe I’m going to use the shipping service later, maybe another service provider.

What remained was the knowledge of two websites to contact possible suppliers, that are commonly used for FBA:

alibaba.com is a platform for business-to-business trades. Most producers on this website are located in China, the minimal order quantities are high, but low prices are available. If you contact producers, alibaba notices this and other producers start contacting you and offer their products. The large order quantities enable custom design, because the stuff might be produces directly for you.
aliexpress.com is a platform for business-to-customers trades, too. The minimal order quantities are lower, therefore the prices are not as competitive. The articles I have seen there are off the shelf products, which are not customized. If you want to test a product or market, ordering stuff at aliexpress allows you to start with a small initial investment. And if it’s ok for you to wait three weeks until online shopped stuff arrives, it’s also an option for regular online shopping (I bought my bluetooth speakers there 😉 )

Local listing websites exist, too. If you look for German companies, you might want to use wlw.de, for Latvian producers be referred to exim.lv.

When you want to start in fair traded textiles and apparel, there is the website global-standard.org, where they list all GOTS-certified companies. Fair trade is about transparency, too. So I guess, there are similar websites for other fair trade products.

Contacting them: Call first!

I placed the first call for offers at alibaba using the website’s own interface. Some suppliers responded with their offers, but it turned out either the minimal order quantities where to high or the price was to high. Back then I wasn’t willing to invest  more than 1000 € in the first order, especially when trading with another legal system.

The call for offers went to German sock factories, but it turned out, those where way to expensive to focus on the medium price segment. Here I noticed, that writing e-mails without knowing the people leads to a low reply rate (about 50 %). It’s a good idea to call first and “ask for their e-mail address”. Then they know your request is a serious one.

This approach worked out well, when I contacted some sock factories in lower-wage-countries of the European Union. Calling before writing an e-mail led to a reply rate of 100%.

Calling foreign suppliers which do not speak German forced me to leave my comfort zone and I was very nervous during the first two calls. It will be difficult for you, too. But it’s worth it – leaving your comfort zone is part of progressing 🙂