Werbung schalten auf Facebook – ein Erfahrungsbericht

Facebook Werbung Erfahrungsbericht: Vergleich zweier Anzeigen
Die beiden Posts, die als Werbung geschaltet wurden

Es ist mittlerweile schon wieder einige Monate her, seit du hier etwas über sockenpaket.de lesen konntest. Deswegen wird es Zeit für ein Update. Insbesondere folgt hier ein Erfahrungsbericht zur ersten Facebookwerbung, die ich geschaltet habe, um auf sockenpaket.de aufmerksam zu machen.

Der aktuelle Stand bei sockenpaket.de

Einen ersten Umsatzschub gab es durch Sockenverkäufe im Freundes- und Bekanntenkreis. Hier haben alle, die Socken von sockenpaket.de haben wollen, schon Socken. Natürlich ergibt sich ab und zu noch ein Verkauf, aber sonst ist eine Sättigung eingetreten.

Im Moment fehlt es an Bekanntheit. Der aktuelle Kundenstamm ist noch zu klein um eine Weiterführung zu rechtfertigen, wenn die erste Sockencharge erst mal verkauft ist.

Ziele der Werbung auf Facebook

Mittelfristig sind die Ziele der Werbung ganz klassische Werbeziele:

  • Bekanntheit steigern und neue Kunden gewinnen
  • Socken verkaufen bzw. Umsatz steigern

denn die Werbekosten sollen ja irgendwie wieder reinkommen. Hier schon gleich im ersten Anlauf schon gute Fortschritte zu erzielen ist allerdings sehr optimistisch.

Die ersten Ziele sind eher kurzfristig: Ausprobieren und Lernen.

  • Was klappt bei Facebookwerbung und was klappt nicht?
  • Woran merke ich, dass etwas nicht klappt?
  • Wie lange dauert es, bis ich eine einigermaßen sichere Aussage treffen kann?

Mit den Zielen habe ich die erste Werbekampagne gestartet.

Welche Lösungsstrategie verfolge ich?

Im Artikel über die koks.digital habe ich die Strategie schon vorweggenommen: Zunächst werde ich versuchen, auf Nutzerinteraktion abzuzielen: Wenn Nutzer und mit Facebookbeiträgen interagieren, ist das ein gutes Zeichen und diese Beiträge werden als angenehm empfunden. Für den Nutzer angenehme Beiträge  findet Facebook gut, so bleiben die Nutzer länger online. Und das honoriert Facebook durch niedrigere Werbekosten.

Hier ist die erste Anzeige als Beispiel, diese ist so aufgebaut, dass Nutzer vermehrt auf die Anzeige reagieren:

Screenshot von der ersten Facebook-Werbung für den Erfahrungsbericht
Die zweite Anzeige, die ich ausprobiert habe. Ziel war es, Nutzer-Interaktion in Form von Reaktionen zu erzielen.

Die zweite Anzeige geht einen anderen Weg und sollte auf Kommentare anregen.

Screenshot von der zweiten Facebook-Werbung für den Erfahrungsbericht
Die zweite Anzeige, die ich ausprobiert habe. Ziel war es, Nutzer-Interaktion in Form von Kommentaren zu erzielen.

Um erkennen zu können, was gut läuft und was nicht, habe ich die beiden Anzeigen parallel laufen lassen und zwei Zielgruppen parallel angesprochen, jeweils mit einem kleinen Tagesbudget. Schlecht funktionierende Kombinationen von Anzeigen und Zielgruppen habe ich dann gestoppt.

Screenshot des Werbeanzeigenmanagers von Facebook, die Tagesbudgets (1€) sind hervorgehoben
Screenshot aus dem Werbeanzeigenmanager: Die Facebook-Anzeigen liefen mit einem kleinen Tagesbudget.

Welche Ziele sind erreicht?

Durch die Anzeigen gab es ein paar zusätzliche Likes für die Facebook-Fanpage, allerdings nicht genug, um die Ausgaben zu rechtfertigen. Zusätzliche Sockenverkäufe gabe es nicht. Mööööp – Ziele nicht erreicht.

Immerhin habe habe ich ein paar Sachen daraus gelernt und kann jetzt beim nächsten Mal schon gezielter Vorgehen.

Warum zieht die Werbung auf Facebook noch nicht?

Diese Thesen gibt es bis jetzt:

These 1: Die Anzeige ist schlecht

Mit der These lässt sich schlecht arbeiten. Deswegen verfeinere ich die These zu:

These 2: Die Anzeige passt nicht zur gewählten Zielgruppe

Facebook bietet verschiedene Metriken an, mit denen man die Performance von Werbeanzeigen einschätzen kann. Zu dieser These passt die Relevanzbewertung, die angibt, ob Nutzer die Anzeige gut finden. Diese kann Werte von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) annehmen. Die Relevanzbewertung wird von Facebook erst berechnet, wenn mindestens 500 Nutzer die Anzeige gesehen haben. Beide Anzeigen habe Werte von 1 bis 2 erzielt. Also nicht so geil.

These 3: Das Ziel Markenbekanntheit wurde erreicht, allerdings wird das von keiner Metrik erfasst.

Das wäre ein tolles Ergebnis. Ob diese These stimmt, kann ich bis jetzt noch nicht überprüfen.

These 4: Die Zielgruppe wird weniger spezifisch erreicht, als von Facebook suggeriert

Die von mir gewählte Zielgruppe sitzt ausschließlich in Deutschland. Trotzdem kam zur Laufzeit der Anzeige ein Like aus den USA, ohne dass im Vorfeld Anzeigen/Beiträge geteilt wurden. Das legt nahe, dass Facebook die Zielgruppen eher weich interpretiert und meine Zielgruppendefinition nicht wirklich umgesetzt wird.

These 5: Die Fotos der Anzeigen sind schlecht.

Diese Vermutung kam am auf, nachdem ich im Podcast von den Social Marketing Nerds nochmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Fotos in Anzeigen das wichtigste sind.

Wie geht es weiter?

Beim nächsten Versuch werde ich definitiv mehr Zeit in die Fotos stecken und Facebook andere Kampagnenziele (also nicht “Markenbekanntheit”) mit auf den Weg geben.

Außerdem werde ich auch noch Videobeiträge ausprobieren, diese ziehen wohl wesentlich besser.

Außerdem wird es bald weiteren Content geben, z. B. eine Serie, wozu man auch einzelne Socken sinnvoll benutzen kann.

Digitales Marketing: Die wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017

Ende August hat in Bochum zum zweiten Mal die koks.digital stattgefunden. Das ist eine Konferenz zu digitalem Marketing – in zwei parallelen Sessions haben insgesamt 16 Experten Wissen und Erfahrungen geteilt. Für dich und dein Projekt war self-tenure dort am Start und jetzt gibt es eine Zusammenfassung der wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017.

wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017 werden schriftlich festgehalten
Die wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017 werden natürlich schriftlich festgehalten. Der Aufkleber auf dem Namensschild ist aufgefallen, ein paar andere Teilnehmer dachten fälschlicherweise, das ist eine Sonderanfertigung 😉 )

Die neun wichtigsten Learnings von der koks.digital 2017

Emotionen sind Treibstoff

Positive Emotionen sind dafür verantwortlich, dass User mit euren Social-Media-Posts interagieren und dass Kunden bei euch kaufen. Also, ganz wichtig: Die Außendarstellung eurer Produkte muss positive Emotionen auslösen, damit das gut ankommt. Löse dich von rein informierenden Inhalten.

Mobile ist die Zukunft

Die Kombination aus der weiten Verbreitung von Smartphones und dem immer besser werdenden Netzausbau führt dazu, dass immer mehr Traffic mit mobilen Endgeräten erzeugt wird. Schon jetzt wird mehr als die Hälfte aller YouTube-Videos mit Smartphones oder Tablets abgespielt.

Derzeit informieren sich Nutzer häufig am Smartphone und kaufen dann später am Tablet oder Desktop-Rechner. Deine Website sollte darauf ausgerichtet sein und auch mit kleinen Bildschirmen gut aussehen.

Suchmaschinen Algorithmen berücksichtigen diese Entwicklung bereits: Websites, die zu langsam laden, werden schlechter gerankt: Die Geschwindigkeit deiner Seite ist ein SEO-Faktor.

Und jetzt hast du das berücksichtigt und deine Seite konvertiert auf mobilen Endgeräten immer noch schlechter? Dann musst du immer noch nicht verzweifeln: Viele Kunden informieren sich Tagsüber auf dem Smartphone, treffen die Kaufentscheidung und bestellen dann abends zu Hause am Tablet oder Computer.

Einfach Ausprobieren und dabei lernen – Kleinigkeiten können einen Unterschied machen

Das Internet ermöglicht dir viele potentielle Kunden zu erreichen. Gleichzeitig kannst du deine Inhalte einfach anpassen (Versuch mal in den Printmedien eine Anzeige anzupassen, nachdem sie veröffentlicht wurde 😉 ).

Du kannst deine Anzeigen so einfach an kleinen Gruppen testen, daraus lernen und dein neues wissen auf größere Gruppe anwenden. Deine Anzeigen werden also Teil eines iterativen Prozesses. Die Ausrede “Ich will noch was ändern, das ist noch nicht perfekt” zieht online nicht – sorry.

Hier sind zwei Beispiele, welche Kleinigkeiten eine große Auswirkung haben können:

  • In der Metadescription mit Emojis oder anderen Symbolen arbeiten
  • SSL-Verschlüsselung bei der Dateneingabe durch den Kunden explizit mit angeben

Neue Suchmaschinen bieten Chancen

Google und Facebook sind umkämpft, das führt zu höheren Kosten für Werbetreibende. Dabei gibt es Alternativen:

YouTube

YouTube ist mittlerweile die weltweit zweitgrößte Suchmaschine. Und da Videocontent wesentlich aufwendiger produziert werden muss, als Texte oder Fotos, ist dort die Schwelle höher – das hält die Konkurenz niedriger.

Nutzt die Möglichkeiten zur Videobeschreibung – hier könnt ihr dem (textbasierten) Algorithmus von YouTube mit auf den Weg geben, was in eurem  Video zu sehen ist. Dadurch wird eurer Video einem passenderen Publikum vorgeschlagen.

Google zeigt außerdem häufig Videos in den  Suchergebnissen an. Wenn das ein Video von euch ist, sticht auch gleich ein Vorschaubild eures Videos unter den Suchergebnissen hervor. YouTube-Videos bringen also auch Aufmerksambeit bei Google.

Bing

Gerade in Deutschland hat Google als Suchmaschine quasi ein Monopol. Deswegen tummeln sich bei anderen Suchmaschinen nicht so viele Werbekunden und dort ist die Konkurrenz kleiner. Das führt zu niedrigeren Werbekosten. Ganz besonders spannend ist das, da Siri ihre Suchanfragen über Bing laufen lässt. So gibt es bei Bing im Moment auch wieder Wachstum.

Facebook Ads kosten weniger, wenn sie beim User gut ankommen

Facebook möchte, dass die Nutzer glücklich und zufrieden sind. Das hat sich in deren Algorithmus niedergeschlagen: Wenn Beiträge gut ankommen, zeigt FB die Beiträge für gleiches Geld häufiger an. Du solltest also versuchen mit deinen Anzeigen ähnliche Mechanismen zu treffen, wie mit den Beiträgen, die auf organische Verbreitung abzielen.

FB misst die Beliebtheit der Posts dabei u. a. an Interaktionen, die du vermehrt mit Verlosungen oder Umfragen bekommst.

Chatbots sind der heiße Scheiß

Durch die steigende Bedeutung von mobilen Endgeräten sind Chatprogramme auch wieder am kommen (WhatsApp, FacebookMessenger etc.). Seit der Blüte von MSN und ICQ haben sich Chatbots stark weiter entwickelt. Deren KI machen Chatbots somit nicht nur für die automatisierte Bearbeitung von Kundenanfragen interessant. Chatbots haben das Potential, der Nachfolger von E-Mail-Marketing zu werden: noch nicht ausgelutscht, noch nicht umkämpft und interaktiver. Also heißer Scheiß!

Content muss Nutzen bringen

Auf Dauer dafür bezahlen, dass Nutzer deine Inhalte angezeigt bekommen? Das klingt nicht nur doof, sondern ist auch doof. Deswegen sollte schon dein Content den Nutzern einen Mehrwert bieten, der diese anzieht. Das können positive Emotionen sein (s.o.)  oder Information, die dem Nutzer weinen Mehrwert bringen.

Informationen und gute Analysetools gibt es auch kostenlos

Zum Beispiel gibt  es von Google eine Einführung zu Search Engine Optimization.

Das bei YouTube eingebaute Analysetool wird von vielen Leuten unterschätzt. Man kann sich sogar anzeigen lassen, wann Zuschauer das Video abbrechen, oder welche Stellen sie mehrfach anschauen. (Damit könnte man sogar herausfinden, an welchen Stellen Studierende bei Vorlesungen abgehängt werden: Wenn eine Stelle im Video mehrfach angeschaut wird ist passt dort das Tempo nicht.)

Kenne deine Zielgruppe

Eigentlich ist dieser Punkt klar. Du musst wissen, welches Problem du mit deinem Produkt löst und wer dieses Problem bisher hat.

Im Marketing schlägt sich das auch nieder: Wenn du deine Zielgruppe besser kennst, brauchst du Werbung nur denen zu zeigen, die ohnehin Interesse haben.

Dazu ist es auch wichtig, zu wissen, unter welchen Stichpunkten potentielle User oder Kunden am ehesten nach Informationen suchen: Kenne deine Keywords.

Den Punkt habe ich bisher immer sehr stiefmütterlich behandelt, schließlich kann man ja auch schon so anfangen und andere Dinge priorisieren. Aber das rächt sich irgendwann…

Zum Abschluss noch zwei Bonus-Punkte

Die wichtigsten drei Website-Schritte für Start-Ups

Axel Gönnemann wurde nach seinem Vortrag “SEO, Datenanalyse und Paid Advertising” nach den drei wichtigsten Schritten für Start-Ups gefragt. Seine Antwort:

  1. SEO-konforme Website aufbauen
  2. Tracking einrichten um zu sehen, wo Kunden herkommen
  3. gibt es nicht

Die Strategien klappen…

Beim Vortrag von Jan Stranghöner und Alexander Boecker über den systematischen Aufbau von derwesten.de musste ich schmunzeln. Deren Marketingstrategie hat mich auch schon von Facebook auf deren Seite geleitet. Und ich gehöre nicht mal zur Kernzielgruppe 😀

 

Ein ähnliches Thema kam hier im Blog schon früher auf.

sockenpaket.de: Shop Kickoff

Es ist schon eine Weile her, dass es hier etwas über sockenpaket.de zu lesen gab. In der Zwischenzeit ist viel passiert und es gibt eine Zusammenfassung zum aktuellen Stand, inklusive Shop Kickoff.

Die Suche nach einem Produzenten beschreibt schon ein früherer Blogpost. Das ist also der letzte Stand hier im Blog.

Bestellung und Auftragsproduktion

In der Zwischenzeit habe ich mit einem Produzenten Konditionen ausgehandelt, zu denen er die Socken produziert: Plant bei eurem Projekt ein, dass es eine Zeit dauern kann, bis Produktionskapazitäten frei sind. Ich musste einen knappen Monat warten, bis die Socken produziert wurden.

Kartonstapel
Kartons der ersten Sockenlieferung

Erste Umsätze

Online,…

Spätestens wenn deine Auftragsproduktion fertig ist und geliefert wurde, kannst du mit dem Verkauf und Versand loslegen. Am Anfang kamen schnell die ersten drei Bestellungen im Online-Shop  rein und wurden zügig verschickt.

Offenes Päckchen mit Socken und Klebebandabroller
Die ersten Päckchen werden für den Versand vorbereitet

…Offline…

Im Bekanntenkreis haben sich auch erstaunlich viele mit neuen Socken eingedeckt. Mit so vielen Verkäufen hatte ich gar nicht gerechnet. Das Coole daran ist, dass ich so auch schon einige Vorbestellungen für andere Farben und Größen bekommen habe.

…und als Ergebnis Umsatzsteuer

Durch die ersten Verkäufe konnte ich schon die erste Umsatzsteuervoranmeldung einreichen, mit der ich Umsatzsteuer abführen musste: Wenn du dich auch langsam ran tastet, dann ist das für dich auch überhaupt kein Thema: Das abschreckende an den Formularen ist ja, dass es unglaublich viele Felder gibt – aber in die meisten musst du bei der Umsatzsteuervoranmeldung nichts eintragen.

Fazit zum Shop-Kickoff

Besonders überraschend war, dass die Online-Umsätze bisher weit hinter den Offline-Umsätzen zurück bleiben.

Wenn du was ähnliches vorhast, zieh Amazon als (zusätzliche) Verkaufsplattform in Betracht. Für die Gebühren, die du an Amazon zahlst, profitierst du von deren guter Kundenbasis und vom Vertrauen was Amazon als Händlerplattform aufgebaut hat.
Bisher scheue ich mich noch, dort los zu legen, weil Kleidung dort nur im professionellem Tarif verkauft werden kann: Das kostet fix 39 € pro Monat (im anderen Tarif, der mir lieber wäre, kostet jede Bestellung, die dort eingeht, 1€ – also gibt es kein Risiko, wenn dort niemand etwas kauft).

Nächste Schritte

Automatisierung

Zum nächsten Schritt wird es hier bald auch noch Infos (und Quelltext) geben. Die Abwicklung von Bestellungen läuft im Moment noch manuell ab. Vor allem beim Erstellen der Rechnungen schleichen sich zu schnell Fehler ein. Deswegen bin ich dabei ein Python-Skript zu schreiben, das die Rechnungsdaten aus den Bestellungen exportiert und die Rechnung automatisch erstellt und druckt. Das kannst du vielleicht für dein Business anpassen und davon somit auch profitieren.

Austausch

Für weitere Inspirationen zu Verkaufskanälen schnuppere ich in der nächsten Zeit in die Bochumer Startup-Szene rein – sich mit gleichgesinnten auszutauschen ist immer gut.

In dem Zusammenhang: Über welche Themen würdest du in Zukunft gerne mehr lesen? Schreib doch einen Kommentar unter den Artikel!

 

 

 

Current Bottleneck: Audience and Reach

With the first order of socks for sockenpaket.de nearby, I’ve been reflecting, what’s the next challenge. And there is one bottleneck that sockenpaket.de and this blog share: Both do not reach a big audience (yet).

The success of sockenpaket.de and the amount of people who visit the website are directly linked: Lots of people visiting the website means lots of people could benefit from the products. The same holds for this blog: More people reading it means a better chance of inspiring someone to do a similar thing.

So, how can you increase your audience without paying lots of money for marketing and ads?

Social Media Channels

My first approach is social media. Both projects are already present on ok and twitter, but those channels haven’t been fed actively and until now, I did little to grow the audience.

This blog is now part of ResearchGate: I added it as a project. So, now you can follow this blog on ResearchGate, too.

The Strategy

Social media is a network – so, other guys which are featured in the posts can be linked. Maybe these guys share the post and their audience sees the post, too.

Another way is to follow other similar sites. Their audience grows, they’re happy and maybe they follow you back.

You could also share news actively with a selected audience. For example, I’m going to ask fellow Ph.D. students, if they’re part of facebook groups that I could join to share new posts.

Did it work?

If you’re reading this blog post after you clicked a link to this blog, there probably has been a success. A final evaluation of those strategies needs some time to implement them of course. If you want to help with the evaluation, you can leave a comment including a description how you ended up here – this would be awesome 🙂

Finding Producers and Suppliers

Picking Producers to Contact

The idea of starting a sidebusiness originated from a podcast episode they talked about Amazon FBA. FBA stands for “Fulfillment By Amazon” and describes a business model, where you order stuff at a supplier, they ship it to an Amazon Storage and Amazon ships the stuff and bills you for this service. That way you won’t even have to touch the stuff you’re selling.

At first I liked the idea, but I don’t like the fulfillment fee for the start, so I’m trying my own website first. Maybe I’m going to use the shipping service later, maybe another service provider.

What remained was the knowledge of two websites to contact possible suppliers, that are commonly used for FBA:

alibaba.com is a platform for business-to-business trades. Most producers on this website are located in China, the minimal order quantities are high, but low prices are available. If you contact producers, alibaba notices this and other producers start contacting you and offer their products. The large order quantities enable custom design, because the stuff might be produces directly for you.
aliexpress.com is a platform for business-to-customers trades, too. The minimal order quantities are lower, therefore the prices are not as competitive. The articles I have seen there are off the shelf products, which are not customized. If you want to test a product or market, ordering stuff at aliexpress allows you to start with a small initial investment. And if it’s ok for you to wait three weeks until online shopped stuff arrives, it’s also an option for regular online shopping (I bought my bluetooth speakers there 😉 )

Local listing websites exist, too. If you look for German companies, you might want to use wlw.de, for Latvian producers be referred to exim.lv.

When you want to start in fair traded textiles and apparel, there is the website global-standard.org, where they list all GOTS-certified companies. Fair trade is about transparency, too. So I guess, there are similar websites for other fair trade products.

Contacting them: Call first!

I placed the first call for offers at alibaba using the website’s own interface. Some suppliers responded with their offers, but it turned out either the minimal order quantities where to high or the price was to high. Back then I wasn’t willing to invest  more than 1000 € in the first order, especially when trading with another legal system.

The call for offers went to German sock factories, but it turned out, those where way to expensive to focus on the medium price segment. Here I noticed, that writing e-mails without knowing the people leads to a low reply rate (about 50 %). It’s a good idea to call first and “ask for their e-mail address”. Then they know your request is a serious one.

This approach worked out well, when I contacted some sock factories in lower-wage-countries of the European Union. Calling before writing an e-mail led to a reply rate of 100%.

Calling foreign suppliers which do not speak German forced me to leave my comfort zone and I was very nervous during the first two calls. It will be difficult for you, too. But it’s worth it – leaving your comfort zone is part of progressing 🙂

 

Previously on sockenpaket.de (Part 2)

Website

After deciding to start an online shop for socks, I wanted to validate this idea. “The 4 Hour Workweek” by Timothy Ferris proposes getting a website to check if people are interested in your product.

At first I used a free subdomain of the service komponentenportal.de. It’s very easy to create the website there. They have good instructions and even show you, where to find generators for the legal texts as “impressum” and “terms and conditions of service”.  I learned a lot while building my first website there. Unfortunately they offer little possibilities to personalize the website, this would contradict their goal of keeping it easy and simple. This is where I got stuck for the first time. Lacking the option of including an opt-in form for a newsletter would make it difficult to validate my idea.

After sometime of hesitating, postponing and procrastinating, I got the domain sockenpaket.de. The website is hosted by Strato.

They offer hosting in Germany at resonable prices and some support tools like an automated wordpress installation, ready to use e-mail servers for your own domains and some analysis tools.

Software for the Website

As mentioned before, the sockenpaket.de website runs with WordPress (this also holds for this website). WordPress is free and open source and there are lots of plugins available most of which are free and open source, too.

Let me know, if you are interested in more details regarding the plug-ins.

ThriveThemes

One plug-in deserves has to be featured here: ThriveThemes. It sticks out, because it’s a plug-in for WordPress, that’s not free. It costs about 220€ per year. For this you get the plug-in which helps you building a landing page. It also has other features, but I haven’t tried those yet.  Video tutorials and webinars are also included in this price.

So is it worth this price? For my current situation, I don’t think so. You have to  decide for yourself, if you need the webinars and videos and the different software features to optimize your website. I only used the landing page builder, which appear to be not very flexible if you want a smooth design. The helpful feature of embedding a mailing list opt-in form is without much doubt available within other, free and open source, WordPress plug-ins.

Mailing List

The previous section already mentioned a mailing list. There are different websites offering support in creating a mailing list, I chose MailChimp. Until know I only scratched the surface of its features. If you want to enlist for the mailing list, be refered to sockenpaket.de’s landing page.

Facebook

Another way to find out if people are interested in your product ideas (you probably already knew that 😉 ) is a facebook page. Creating it was very easy and they already offer lots of support for doing this. And it’s suprising, how far a facebook post spreads, if people are sharing it with their friends.

Final Notes

The report on the stuff I did before is very brief. If you want to know more about something of what already happend, you can simply leave a comment and I might write a more detailed article on this!

Previously on sockenpaket.de (Part 1)

The Idea

The idea for running an online shop came while listening to the Amazon FBA Episode of Michael’s Sidepreneur podcast (german). With my history of sewing and tailoring, selling textile products was one the first idea. I ended up with socks, because is it something I buy without trying it on.

Looking for suppliers and contacting some of them gave same validation: You can work with the prices when you’re ordering higher quantities without intermediate distributors 😉

Coping with Bureaucracy

In Germany, you are required to register your business at your municipality (“Gewerbeanmeldung”). With a valid ID, this isn’t a big deal. The person at the office, who handled this registration was very nice!

If you’re planning to run the business while being employed somewhere else, the chances are high, that you are obligated to at least notify your employer. Sometimes your employer even has to approve your sidebusiness, this depends on your employment contract. I was a little bit afraid of asking my supervisor to sign the approval form and postponed this repeatedly. But when I finally asked, this wasn’t a big deal at all.

If you are out there, hesitating to ask for such a permission – it’s easier than you expect: Simply do it!