Werbung schalten auf Facebook – ein Erfahrungsbericht

Facebook Werbung Erfahrungsbericht: Vergleich zweier Anzeigen
Die beiden Posts, die als Werbung geschaltet wurden

Es ist mittlerweile schon wieder einige Monate her, seit du hier etwas über sockenpaket.de lesen konntest. Deswegen wird es Zeit für ein Update. Insbesondere folgt hier ein Erfahrungsbericht zur ersten Facebookwerbung, die ich geschaltet habe, um auf sockenpaket.de aufmerksam zu machen.

Der aktuelle Stand bei sockenpaket.de

Einen ersten Umsatzschub gab es durch Sockenverkäufe im Freundes- und Bekanntenkreis. Hier haben alle, die Socken von sockenpaket.de haben wollen, schon Socken. Natürlich ergibt sich ab und zu noch ein Verkauf, aber sonst ist eine Sättigung eingetreten.

Im Moment fehlt es an Bekanntheit. Der aktuelle Kundenstamm ist noch zu klein um eine Weiterführung zu rechtfertigen, wenn die erste Sockencharge erst mal verkauft ist.

Ziele der Werbung auf Facebook

Mittelfristig sind die Ziele der Werbung ganz klassische Werbeziele:

  • Bekanntheit steigern und neue Kunden gewinnen
  • Socken verkaufen bzw. Umsatz steigern

denn die Werbekosten sollen ja irgendwie wieder reinkommen. Hier schon gleich im ersten Anlauf schon gute Fortschritte zu erzielen ist allerdings sehr optimistisch.

Die ersten Ziele sind eher kurzfristig: Ausprobieren und Lernen.

  • Was klappt bei Facebookwerbung und was klappt nicht?
  • Woran merke ich, dass etwas nicht klappt?
  • Wie lange dauert es, bis ich eine einigermaßen sichere Aussage treffen kann?

Mit den Zielen habe ich die erste Werbekampagne gestartet.

Welche Lösungsstrategie verfolge ich?

Im Artikel über die koks.digital habe ich die Strategie schon vorweggenommen: Zunächst werde ich versuchen, auf Nutzerinteraktion abzuzielen: Wenn Nutzer und mit Facebookbeiträgen interagieren, ist das ein gutes Zeichen und diese Beiträge werden als angenehm empfunden. Für den Nutzer angenehme Beiträge  findet Facebook gut, so bleiben die Nutzer länger online. Und das honoriert Facebook durch niedrigere Werbekosten.

Hier ist die erste Anzeige als Beispiel, diese ist so aufgebaut, dass Nutzer vermehrt auf die Anzeige reagieren:

Screenshot von der ersten Facebook-Werbung für den Erfahrungsbericht
Die zweite Anzeige, die ich ausprobiert habe. Ziel war es, Nutzer-Interaktion in Form von Reaktionen zu erzielen.

Die zweite Anzeige geht einen anderen Weg und sollte auf Kommentare anregen.

Screenshot von der zweiten Facebook-Werbung für den Erfahrungsbericht
Die zweite Anzeige, die ich ausprobiert habe. Ziel war es, Nutzer-Interaktion in Form von Kommentaren zu erzielen.

Um erkennen zu können, was gut läuft und was nicht, habe ich die beiden Anzeigen parallel laufen lassen und zwei Zielgruppen parallel angesprochen, jeweils mit einem kleinen Tagesbudget. Schlecht funktionierende Kombinationen von Anzeigen und Zielgruppen habe ich dann gestoppt.

Screenshot des Werbeanzeigenmanagers von Facebook, die Tagesbudgets (1€) sind hervorgehoben
Screenshot aus dem Werbeanzeigenmanager: Die Facebook-Anzeigen liefen mit einem kleinen Tagesbudget.

Welche Ziele sind erreicht?

Durch die Anzeigen gab es ein paar zusätzliche Likes für die Facebook-Fanpage, allerdings nicht genug, um die Ausgaben zu rechtfertigen. Zusätzliche Sockenverkäufe gabe es nicht. Mööööp – Ziele nicht erreicht.

Immerhin habe habe ich ein paar Sachen daraus gelernt und kann jetzt beim nächsten Mal schon gezielter Vorgehen.

Warum zieht die Werbung auf Facebook noch nicht?

Diese Thesen gibt es bis jetzt:

These 1: Die Anzeige ist schlecht

Mit der These lässt sich schlecht arbeiten. Deswegen verfeinere ich die These zu:

These 2: Die Anzeige passt nicht zur gewählten Zielgruppe

Facebook bietet verschiedene Metriken an, mit denen man die Performance von Werbeanzeigen einschätzen kann. Zu dieser These passt die Relevanzbewertung, die angibt, ob Nutzer die Anzeige gut finden. Diese kann Werte von 1 (schlecht) bis 10 (sehr gut) annehmen. Die Relevanzbewertung wird von Facebook erst berechnet, wenn mindestens 500 Nutzer die Anzeige gesehen haben. Beide Anzeigen habe Werte von 1 bis 2 erzielt. Also nicht so geil.

These 3: Das Ziel Markenbekanntheit wurde erreicht, allerdings wird das von keiner Metrik erfasst.

Das wäre ein tolles Ergebnis. Ob diese These stimmt, kann ich bis jetzt noch nicht überprüfen.

These 4: Die Zielgruppe wird weniger spezifisch erreicht, als von Facebook suggeriert

Die von mir gewählte Zielgruppe sitzt ausschließlich in Deutschland. Trotzdem kam zur Laufzeit der Anzeige ein Like aus den USA, ohne dass im Vorfeld Anzeigen/Beiträge geteilt wurden. Das legt nahe, dass Facebook die Zielgruppen eher weich interpretiert und meine Zielgruppendefinition nicht wirklich umgesetzt wird.

These 5: Die Fotos der Anzeigen sind schlecht.

Diese Vermutung kam am auf, nachdem ich im Podcast von den Social Marketing Nerds nochmal darauf aufmerksam gemacht wurde, dass Fotos in Anzeigen das wichtigste sind.

Wie geht es weiter?

Beim nächsten Versuch werde ich definitiv mehr Zeit in die Fotos stecken und Facebook andere Kampagnenziele (also nicht “Markenbekanntheit”) mit auf den Weg geben.

Außerdem werde ich auch noch Videobeiträge ausprobieren, diese ziehen wohl wesentlich besser.

Außerdem wird es bald weiteren Content geben, z. B. eine Serie, wozu man auch einzelne Socken sinnvoll benutzen kann.

One thought on “Werbung schalten auf Facebook – ein Erfahrungsbericht”

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